Unsere Kompetenz für Ihren Erfolg
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Short-Term-Appraisal

Personalentscheidungen bei Führungskräften haben besondere Folgewirkungen für Unternehmen, im Positiven wie im Negativen. Einerseits kann die Wahl der richtigen Führungskraft ein Glücksgriff sein und den Bereich bzw. die Abteilung weit nach vorne bringen. Andererseits kann ein Fehlgriff hohe Kosten verursachen oder anderweitige Negativfolgen zeitigen, z.B. Unzufriedenheit und Demotivation bei Mitarbeitern, steigende Fluktuation, vermehrte Reklamationen, falsche Sachentscheidungen.

Die unglückliche Besetzung einer Führungsposition kostet ein Unternehmen nicht selten höhere fünfstellige Summen. Die Entscheidung für eine Führungskraft sollte deshalb wie eine Investition betrachtet werden und erfordert eine besondere Professionalität.

 

Wir schauen genauer hin, ob Ihre Personalentscheidungen richtig sind

Das Institut für Personalforschung hat ein modulares Instrument entwickelt, damit Entscheidungen in der Führungskräfteauswahl durch eine externe Expertise abgesichert werden können. Die übliche Problematik, dass bei klassischen Management-Appraisals ein beträchtlicher Vorlauf erforderlich ist und hohe Kosten verusacht werden, wird dabei vermieden.

 

Die Zielsetzung des Short-Term-Appraisals

 

Das Short-Term-Appraisal ist darauf ausgerichtet, das Führungspotenzial eines internen oder externen Bewerbers im Schnellverfahren zu messen. Wollen Sie eine Führungsposition neu besetzen und haben einen oder mehrere Kandidaten im Blick, dann kann Ihnen das eintägige Analyseverfahren also auf schnellstem Wege zusätzliche Sicherheit bieten. Die Methodik ist insofern auch geeignet, bei externen Kandidaten, die von Personalberatern und Headhuntern vorgeschlagen werden, eine neutrale und unabhängige externe Expertise einzuholen, die in wenigen Tagen verfügbar ist.

 

Das achtstündige Einzel-Assessment umfasst mehrere methodische Analysebausteine, um das Managementpotenzial des Teilnehmers zu prüfen. In einem Ergebnisreport, der im Regelfall bereits nach wenigen Tagen verfügbar ist, werden die Ergebnisse des Tages für den Auftraggeber in detaillierter und verständlicher Form zusammengefasst und eine Empfehlung ausgesprochen. Dies bringt eine echte Arbeitserleichterung für Personalmanager sowie Entscheider und kann als Absicherung oder Korrektiv einer meist schon intern vorhandenen Bewerberbewertung charakterisiert werden.

 

Die Methodik des Short-Term-Appraisals

 

Das Appraisal kann von Ihnen modular zusammengestellt werden. Im Vorfeld wird die Ausprägung des gewünschten Führungsprofils von den Experten des Instituts für Personalforschung abgefragt. Innerhalb des Verfahrens können Sie aus den nachfolgend dargestellten Bausteinen fünf auswählen und damit dem Verfahren - trotz der Schnelligkeit der Realisierung - einen gewissen individuellen Zuschnitt geben.

 

Fallstudie „Führung im Alltag“

 

Der Teilnehmer bearbeitet eine mehrseitige Fallstudie, die einen Querschnitt von Merkmalen des Führungshandelns abdeckt, und ist aufgefordert, Maßnahmen und Empfehlungen für die darin karikierte Führungskraft zu entwickeln. Im Rahmen einer 60-minütigen Vorbereitungszeit sollen möglichst detailliert Lösungsvorschläge für die skizzierte Führungssituation gefunden werden. Durch die Bearbeitung wird das Führungsverständnis des Teilnehmers sichtbar. Zugleich kann eruiert werden, wie die analytisch-konzeptionelle Kompetenzen ausgeprägt sind und ob genügend Know-how und Wissen im Bereich des Personalmanagements sowie Arbeitsrechts vorhanden sind.

 

Ergebnispräsentation

 

Die zuvor in der Fallstudie erarbeiteten Lösungsvorschläge sollen im zweiten Schritt am Flipchart präsentiert werden. Dabei wird untersucht, ob der Teilnehmer ein der Managementebene entsprechendes professionelles Auftreten besitzt und sich rhetorisch angemessen artikulieren kann. Die verbale, paraverbale und nonverbale Kompetenz wird analytisch unter die Lupe genommen. Dabei ist es wesentlich, dass der Teilnehmer nicht nur optisch überzeugt, sondern auch stringent und schlüssig argumentieren kann und eine hohe rhetorische Überzeugungsfähigkeit an den Tag legt. Ein kritisches Nachfragen des Testleiters führt dazu, dass in der Präsentation in angemessener Form auch die Belastungsfähigkeit und Schlagfertigkeit des Teilnehmers getestet werden.

 

Kritikgespräch

 

Aufbauend auf der in der Fallstudie und der Präsentation thematisierten Führungs-situation soll im dritten Schritt mit einem der beschriebenen Mitarbeiter ein Kritikgespräch geführt werden. Da die Fähigkeit zur Führung von Kritikgesprächen zu den elementarsten Managementkompetenzen gehört, ist dieser Übungsbaustein geeignet, zu überprüfen, mit welchem kommunikativen Geschick der Teilnehmer diese Anforderung umsetzt. Überprüft werden dabei eine angemessene Durchsetzungsfähigkeit, die Fähigkeit zur strukturierten Gesprächsführung sowie soziale Sensibilität, die sich darin äußert, ob der Teilnehmer der spezifischen Situation des Mitarbeiters gerecht geworden ist.

 

Managementübung (optional)

 

In der Managementübung muss der jeweilige Teilnehmer seinen Posteingang innerhalb von 30 min. so bearbeiten, dass er in der Lage ist, unter Zeitdruck wesentliche Details zu erkennen und richtige Entscheidungen zu treffen. Dabei ist es methodisch prädisponiert, dass in kürzester Zeit Wesentliches von Unwesent-lichem getrennt werden muss, um die erforderliche Entscheidungsreife zu besitzen.

Die Übung ermöglicht es, einen Einblick in die Arbeitsorganisation und das Zeitmanagement des Teilnehmers zu gewinnen. Zugleich sind Delegationsfähigkeit und Entscheidungsstärke wichtige Skills, die in dieser Übung erforderlich sind, um gute Lösungen zu erzielen. Ansatzweise werden hier auch Wertmaßstäbe im Führungshandeln deutlich, die für die jeweiligen Entscheidungen herangezogen wurden.

 

 

Bochumer Inventar zur berufsbezogenen

Persönlichkeitsbeschreibung (BIP)                 

(optional und nur bei Entwicklungsprojekten)

 

Das BIP ist ein Persönlichkeitstest, der speziell für Anwendungen im Personal-management entwickelt wurde (Personalauswahl und -platzierung, Trainings- und Coachingmaßnahmen, Feedbackprozesse sowie Karriereberatung). Mit insgesamt 14 Dimensionen werden persönliche Eignungsaspekte wie Arbeitsverhalten (Gewissenhaftigkeit, Flexibilität, Handlungsorientierung), Berufliche Orientierung (Leistungsmotivation, Gestaltungsmotivation, Führungsmotivation) und Soziale Kompetenzen (Sensitivität, Kontaktfähigkeit, Soziabilität, Teamorientierung, Durchsetzungsstärke) ebenso erfasst wie die Psychische Konstitution (Emotionale Stabilität, Belastbarkeit, Selbstbewusstsein). Neben dem Selbstbeurteilungs-fragebogen existiert ein Fremdbeschreibungsbogen, der zum Abgleich von Selbst- und Fremdbild genutzt werden kann.

 

Anmerkung: In Selektionsprozessen setzen wir aus methodischen Gründen grundsätzlich keine Persönlichkeitstests ein. Insofern wird das BIP nur durchgeführt, wenn es sich um reine Entwicklungsprojekte handelt.

 

Einstellungsinterview

 

Die eignungsdiagnostische Kompetenz des Teilnehmers wird durch eine Analysesequenz zur Personalauswahl gemessen. Der Teilnehmer muss zunächst anhand eines vorgegebenen Stellenprofils und entsprechender Bewerbungen den richtigen Kandidaten herausfiltern und seine Wahl begründen. Im anschließenden, ca. 30-minütigen Einstellungsinterview soll der Kandidat zeigen, dass er in der Lage ist, ein Vorstellungsgespräch zielgerichtet zu leiten und die richtigen Fragetechniken beherrscht, um über die Eignung eines Bewerbers eine dezidierte Entscheidung treffen zu können. In dieser Übung werden global kommunikative Kompetenzen, vor allem im Bereich der Fragetechniken, eignungsdiagnostische Skills sowie die Entscheidungsfähigkeit gemessen.
 

Reklamationsgespräch (optional)

 

Sofern der Teilnehmer als potenzielle oder tatsächliche Führungskraft eine Affinität zu kundennahen Bereichen hat, kann optional ein Reklamationsgespräch simuliert werden. Dabei soll der Kandidat zeigen, dass er die Unzufriedenheit externer oder interner Kunden adäquat aufgreifen, den Handlungsbedarf eruieren und Lösungsvorschläge unterbreiten kann, die auch im Sinne des eigenen Unternehmens sind. In dieser Übung werden Kundenorientierung, Argumentationsfähigkeit und unternehmerisches Denken überprüft.

 

 

Eine Methodik für schnelle Entscheidungen

 

Immer dann, wenn Sie schnell eine Entscheidung abgesichert oder hinterfragt haben wollen, eignet sich das Short-Term-Appraisal. Es bezieht sich rein auf Führungskompetenzen und berücksichtigt insofern nicht die Ebene der Fachkompetenz und kann in der Auswahl externer Führungskräfte, aber auch in der Karriereplanung bei internen Führungs- und Nachwuchskräften, eingesetzt werden. Innerhalb eines Tages erhalten Sie eine eindeutige Aussage unserer Personalexperten und können Ihre Entscheidung exekutieren.

 

Das Short-Term-Appraisal wird von zwei erfahrenen Beratern des Instituts für Personalforschung realisiert und im Regelfall von Prof. Dr. Christian Ernst geleitet. Die Kriterien der jeweiligen Analysephasen werden den Teilnehmern im Vorfeld bekannt gemacht. Das Institut für Personalforschung agiert ausschließlich mit transparenter Methodik. Jeder Teilnehmer erhält am Ende des Tages zudem ein ausführliches Feedback zu seinem Führungspotenzial, inklusive entsprechender Maßnahmenvorschläge für die Managemententwicklung. Am nächsten Morgen können dem Auftraggeber die Ergebnisse präsentiert werden.

Hier finden Sie uns

Institut für Personalforschung
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Prof. Dr. Christian Ernst

Geschäftsführer des Instituts für Personalforschung

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